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Zuchtphilosophie

Zuchtphilosophie - Castellum Collis Dalmani

Mein Standpunkt und Zuchtgedanke

Ich züchte bzw. planen nur einen Wurf wenn ich unseren Hundekindern die bestmögliche Aufmerksamkeit und Zeit schenken kann, denn die Aufzucht kostet viel Zeit und ist zudem eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Wir als Züchter haben in einem langen Hundeleben nur 8 bis 10 Wochen Zeit Ihren zukünftigen Liebling mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf das spätere Leben vorzubereiten und soziales Verhalten beizubringen. All dies ist mit Ziet, Aufwand, schlaflosen Nächten und Geld verbunden.

Deshalb wird meine Zucht nicht zwischen "Tür & Angel" sondern mit "Leib & Seele" geführt.

In den Medien wird vor dem Kauf eines Welpen von einem sog. "Welpenmaffia" gewarnt. Das sind Züchter, die am laufenden Band Welpen anbieten, am liebsten noch von verschiedenen Rassen. Sie können sich sicher vorstellen, dass es fast unmöglich ist, allen Hunden, vor allem nicht den vielen Welpen, die richtige und individuelle Aufmerksamkeit zu schenken, geschweige denn sich intensiv um die Mutterhündin zu kümmern. Es ist ziemlich sicher, dass Sie bei einem solchen Züchter einen nicht gut sozialisierten oder sogar kranken Welpen kaufen.

Lassen Sie sich nicht von falschem Mitleid täuschen sondern suchen Sie sich einen Verantwortungsbewussten seriösen Züchter bei dem Sie sich gut aufgehoben fühlen!

CastellumCollisDalmaNi - Zuchtphilosophie

Zuchtanforderungen

Meine Hunde sind alle im Besitz einer “Zuchtzulassung”

Dies ist eine Bewertung , die von einem Richter abgegeben wird. Sie beinhaltet eine Reihe an Dingen die für die Zucht wichtig sind, mitunter auch die Beurteilung des Charakters, Empfehlungen oder Auflagen für die Zucht und auch ein Wesenstest. Ohne diese detaillierte Prüfung darf in Deutschland bzw. im VDH nicht gezüchtet werden, folgedessen bekommt man dann für seine Welpen auch keine anerkannte offizielle F.C.I. Ahnentafel. Diese Beurteilung gibt Ihnen als Welpenkäufer also eine zusätzliche Garantie dass Sie es mit einem verantwortungsbewussten seriösen Züchter und für die Zucht geeignete Dalmatiner zu tun haben. Ein verantwortungsvoller Züchter wird Ihnen die Einsicht in diese wichtigen Unterlagen auch nicht verwehren.

Bei der Auswahl eines externen Deckrüden achte ich ebenso auf eine ausgezeichnete Bewertung und Abstammung um die Qualität meiner Zucht stets zu  erhalten und zu verbessern. Zudem bedarf es eine ganze Menge an Vorbereitungen und Überlegungen bis überhaupt an die Planung und Geburt eines Wurfes gedacht kann.

Die Hündin muss altersmäßig (mind. 18 Monate) und konditionell in der Lage sein Welpen aufzuziehen und natürlich die Zuchtzulassung besitzen. Dazu bedarf es i. d. R. schon zwei bis drei Ausstellungen in der Jugendklasse mit mindestens der Formwertnote sehr gut so wie die Zuchtzulassungsprüfung und HD-Untersuchung. Aber auch weitere Untersuchungen auf Genetische Vielfalt oder weitere Gesundheitliche Untersuchungen wie z. B. Schilddrüsenerkrankungen und Herzultraschall zählen bei mir zu den essenziellen Dingen bevor eine Hündin überhaut zur Zucht eingesetzt wird. 

Meiene Hündinnen werden in der Regel in Ihrer 3. Läufigkeit belegt, dies bedeutet aber auch dass die dann schon mindestens 2 oder 2,5  ahre alt sind. Außerdem muss die Zuchtstätte offiziell beim VDH registriert sein und vor dem Deckakt findet für gewöhnlich eine Zuchtstättenabnahme durch den zuständigen Zuchtverband statt. Erst wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind darf eigentlich gezüchtet werden...

Sie werden nun selbst bemerken, dass allein dieser Prozess einen Zeitraum von mindestens 1,5-2 Jahren beansprucht bis der "A-Wurf" einer Zuchtstätte geboren werden kann.

Gedanken zum Aufbau der Linienzucht

Als Züchter kann man sich schon allein aus Platzgründen nicht aus jedem Wurf die vielversprechendste Hündin oder Rüden behalten, deshalb mache auch ich mir im Vorfeld als Züchter Gedanken, Gedanken darüber, wie ich durch Selektion der Nachzucht voran komme um weiterhin standardgerechte und Gesunde Dalmatiner züchten zu können. 

Aus diesem Grunde stimme ich mich mit den jeweiligen Besitzern meiner Welpen intensiv ab und nehme die jeweiligen Rüden nach entsprechender Entwicklung für Zuchtzwecke in den sog. "Mitbesitz".  Im Zuge dessen beteilige ich mich als Züchter an allen anfallenden Kosten für die Zuchtzulassung und nötigen Untersuchungen. Nur so kann ich zusammen mit den Rüdenbesitzern an meinem Zuchtziel arbeiten und meine Linie der Castellum Collis DalmaN´s weiter aufbauen und verbessern.

Diese strenge Selektion gewährleistet mir dass nur die vielversprechendsten Vertreter die nächste Generation in meiner Zuchtstätte hervorbringen. Selbstverständlich ist diese Zusammenarbeit auch mit Hündinnen wünschenswert, doch welcher Besitzer gibt seine Hündind schon gerne 3 Monate an den Züchter zurück um einen gemeinsamen Wurf groß zu ziehen. Doch sie dürfen sicher sein, dass ich Iher Hündin wie meine eigenen Tiere behandel und das Beste gerade gut genug ist. Es ist für mich eine absolute Vertrauenssache die sehr viel Zeit und intensive Vorbereitung benötigt. Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind nehme ich sehr schnell wieder Abstand von einer solchen Planung!

Bei Interesse lesen Sie gerne hier nach:

Ein Dalmatiner im Mitbesitz

Noch etwas Wichtiges...

Mit einer Liebhaberzucht kann man kein Geld verdienen...

Einen kommerziellen Hintergrund hat meine Hobbyzucht für mich auch nicht. Von der Wurfplanung bis über die Geburt bis zur Abgabe habe ich als Züchter eine menge an Ausgaben. Um die Summe beim Namen zu nennen, sprechen wir hier von mindestens 800,- € pro Welpe - dabei sind die laufenden Kosten, Neuanschaffungen und Reparaturen für die Zuchtstätte oder Futterkosten für die Zuchthunde und derer im Ruhestand noch nicht berücksichtigt.

Hand aufs Herz - jeder Welpe der Ihnen unter diesem Preis zum Kauf angeboten wird, kann deshalb kaum nach den strengen Regeln des VDH gezüchtet worden sein. Meine laufenden und planbaren Kosten für einen Hund belaufen sich pro Jahr auf ca. 2.500,- €. Darin enthalten sind Futterkosten, Impfungen, Wurmkuren, Versicherungen und Hundesteuer.

Über die Schlaflosen Nächte, aufregende Wartezeiten, vergossenes Herzblut, Zusatzfutter, Pflege und zusätzliche tierärztliche Behandlungen oder Operationen möchte ich lieber nicht nachdenken. Alles kostet Geld, deshalb will ich als "Hobbyzüchter" wenigstens meine Unkosten decken! 

Mein Appell an Sie: Gehen Sie in jedem Fall zu einem seriösen Züchter. Erfahrungswerte haben gezeigt dass Sie in Deutschland für einen Dalmatinerwelpen, der nach strengen Auflagen im VDH gezüchtet wurde  zwischen 1.400- € und 1.800,- € bezahlen - dabei ist aber nicht immer der Preis ausschlaggebend für die Qualität der Zucht! 

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