Schön dass Sie uns auf unsererer Homepage besuchen - Wir wünschen viel Spaß beim stöbern...

getupfte Grüße von Ringo, Tosca, Alegra und Bordeaux

Sie sind hier: Home > Welpen > Allg. Trächtigkeitskalender

Trächtigkeitskalender

Trächtigkeitskalender - Castellum Collis Dalmani

Allgemeines zur Trächtigkeit

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wichtige Informationen zur Trächtigkeit und ihrem Verlauf weiter geben. So sind sie immer darüber informiert in welchem Entwicklungsstadium sich die ungeborenen Welpen und die trächtige Hündin gerade befinden.

Für Mehr Informationen und Bilder klicken sie auf die einzelnen Tage...

 

Allgemeines

Diese Grafik zeigt sehr Anschaulich wie die Embryonen in der Gebärmutter nebeneinander anderen angeordnet sind. Wie eine Perlenkette reihen sie sich eng aneinander.

Bildquelle: Hundekosmos

 

Anordnung der Föten im Gebärmutter Horn

Diese Grafik zeigt sehr Anschaulich wie die Föten im Gebärmutterhorn nebeneinander anderen angeordnet sind. Wie eine Perlenkette reihen sie sich eng aneinander.

Bildquelle: Hundekosmos

 

1. Woche

Für den Fall, dass die Hündin Medikamente nehmen muss, sollte man den Tierarzt aufsuchen um zu besprechen ob diese weiter gegeben werden dürfen. Die Hündin wird normal gefüttert und normal bewegt. Es werden Insektizide und Impfungen mit lebenden Stoffen vermieden. Nach dem ersten Deckungsakt wandert das Sperma außerhalb der Gebärmutter-Schleimhaut. Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, wird der Deckakt oft innerhalb von 48 Stunden wiederholt.

1. Tag

Das Sperma wandert zu den Eileitern und bleiben in den weiblichen Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig. Bei Säugetieren ist diese Zeit im allgemeinen recht kurz (ca. 24 Std.)

Bildquelle: National Geographic

2. - 3. Tag

Das Sperma erreicht die Eileiter in denen sich reife Eizellen befinden.

Bildquelle: National Geographic

3. - 4. Tag

Die Befruchtung der Eizellen in den Eileitern erfolgt.

Bildquelle: National Geographic

4. - 6. Tag

Die befruchteten Eizellen wandern in den Gebärmutterhals.

Bildquelle: National Geographic

 

2. Woche

Pflege und Haltung der Hündin wie in der 1. Woche

08. - 12. Tag

Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten.

Bildquelle: National Geographic

12. - 14. Tag

Die Embryos erreichen die Gebärmutter

 

3. Woche

Die Hündin leidet möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen in der Gebärmutter. Die Fütterung wird auf Mehrmals am Tag umgestellt. Wenn die morgendliche Übelkeit anhält, wird der Tierarzt ein Mittel verschreiben, um die Gebärmutter zu beruhigen. Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar nichts oder zumindest sehr wenig. In der Regel pendelt sich ihr Fresseverhalten danach wieder ein. Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich.

15. - 21. Tag

Am 19. Tag setzen sich die Keimbläschen (sog. Blastocyten) in der Gebär-mutterwand fest. Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass der Deckakt geklappt hat.

Bildquelle: National Geographic

 

 

4. Woche

Am 22. Tag sind die Embryonen sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Anstrengende Aktivitäten werden jetzt vermeiden. Die Proteinzufuhr im Futter wird durch die gabe von Welpenfutter eröht. Zu diesem Zeitpunkt kann mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden. Mögliche Risiken einer solchen Untersuchung sind mit dem Tierarzt zu besprechen.

 

22. - 28. Tag

Mit 25 Tagen sind die Embryonen ca. walnussgroß. Die Ohren werden am 26. Tag gebildet, Augenhülle und Tasthaare bilden sich am 27. Tag. Beine, Pfoten und Zehen (zu diesem Zeitpunkt noch schwimmhäutig) sind deutlich erkennbar.

Im derzeitigen Zustand sind die Föten sehr stark defektgefährdet und die Hündin muss entsprechend sorgfältig geschützt und betreut werden.

Um den 28. Tag ist die Plazentabildung beendet. Sterben die Fruchtanlagen bis zu diesem Tag ab, werden sie meist unauffällig resorbiert. Am Ende dieser Embryonalperiode sind beim Hund alle wichtigen Organsysteme im Groben angelegt, die endgültige Körperform ist bereits in ihren Grundzügen erkennbar und die Gesichter nehmen Gestalt an. Die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet.

Ab diesem Zeitpunkt heißt es auch nicht mehr Embryo, sondern Fötus. Auch die Zitzen bilden sich nach und nach bei der Hündin aus.

Bildquelle: National Geographic

 

5. Woche

Die Hündin hört auf die Beine anzuziehen weil das Gewicht ansteigt und die Welpen sich drehen. Das Anschwellen der weiblichen Scham wird merkbarer. Die Hündin wird in der Zeit nicht "zu Dick" gefüttert. Der Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode nutzbar.

29. - 30. Tag

Die babyblau schimmernden Hülle über Augen dient als Schutz des sich entwickelnden Sehorgans. Zu diesem Zeitpunkt sind die Fruchtanlagen so groß, dass sie i.d.R. gut sichtbar sind, aber noch zu klein, um die Anzahl der Fruchtanlagen zu bestimmen. Die Hündin kann zähflüssigen, klaren bis milchig-trüben Schleim absondern, meist ein sicheres Zeichen für eine Trächtigkeit.

Ein Anschwellen der weiblichen Scham wird ebenfalls bemerkbar. Die Zitzen der Hündin beginnen sich aufzurichten und färben sich rosa. Sie hört auf, die Beine anzuziehen, weil das  Gewicht ansteigt und die Welpen sich drehen. Es kann auch zu einem vermehrten Schlafbedürfnis kommen.

Bildquelle: National Geographic

 

29. Tag

Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln.

Bildquelle: National Geographic

35. Tag

Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar, das Geschlecht ist bestimmbar und die Fellfarbe (schwarz oder braun) bzw. die Anlage der Tüpfelung beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der Föten ist per Stetoskop hörbar. Die Föten wiegen ca. 6 Gramm und sind ca. 45 mm lang. Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an.

Bildquelle: National Geographic

 

6. Woche

Ab diesem Zeitpunkt wird die Hündin mit der Wurfbox vertraut. gemacht. Sie wird dort schlafen um sich an das Umfeld zu gewöhnen. Die Anzahl der Mahlzeiten wird erhöht und Ihr Gewicht im Auge behalten.

36. - 42. Tag

Die Finger sind vollständig getrennt und gespreizt, die Krallen ausgebildet Die Tasthaare sind sichtbar. Die Hündin wird auf Spaziergängen vielleicht etwas träger und spielt nicht mehr gern mit anderen Hunden. Sie schützt ihre Flanken und lässt fremde Hunde nicht mehr nah an sich heran.

Die Augenlider sind jetzt ausgebildet und die Finger sind vollständig getrennt und gespreizt. Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln, ebenso die Form der Handplatte und die Anlage der Augenbrauen. Auch die Hautpigmentation und die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln.

Die Föten sehen nun aus wie Hunde, das Geschlecht ist bestimmbar. Sie sind jetzt ziemlich resistent gegen Störungen in der Entwicklung. Die Hündin wird mit der Welpenbox vertraut gemacht. Die Mahlzeiten sollte auf 3-4 kleinere Portionen aufgeteilt werden.

Die Brustwarzen der Hündin werden dunkler und vergrößern sich. Eine gute Muskulatur ist wichtig für eine reibungslose Geburt, deshalb sollte die Hündin weiterhin ausreichend Bewegung haben. Extreme Anstrengungen wie Joggen mit der Hündin, Fahrradtraining, Schwimmen in kalten Gewässern etc. sollten aber vermieden werden. Der Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode nutzbar.

Bildquelle: National Geographic

 

7. Woche

Die Hündin sollte jetzt nicht mehr mit anderen Hunden spielen oder springen. Per Röntgenaufnahme lassen sich Anzahl und Größe der Hündchen bestimmen. Die Hündin sollte nur dann geröntgt werden, wenn Schwangerschaftsprobleme auftauchen oder zu diesem Zeitpunkt noch immer unsicher ist, ob sie tatsächlich Welpen bekommt. (z.B. Verdacht auf Einfrüchtigkeit) Ansonsten stellt das Röntgen eine unnötige Belastung dar. Ab der 7. Woche misst man einmal rektal die Temperatur und notieren diese Werte.

45. Tag

Die Knochen verstärken sich. Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet jedoch noch schlecht gezählt werden. Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus.

Bildquelle: National Geographic

 

8. Woche

Die Hündin hat weniger Hunger, was durch den Platzmangel im Bauch verursacht wird. Der Tierarzt wird über den zu erwartenden Geburtszeitpunkt unterrichtet. Wichtige Utensilien für die Geburt werden nun zusammen gestellt und vorbereitet.

 

50. - 56. Tag

Die Hündin verbringt von nun an sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die Zitzen schwellen weiter an und sie wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen. Es wird dafür gesorgt dass die Hündin den Platz fürs Werfen so angenehm wie möglich vorfindet. Es werden verschiedene Handtücher oder Waschlappen auf die Unterlage der Wurfkiste gelegt um der Hündin Material für ihren "Nestbau" zu geben.

50. Tag

Es werden kleinere Mahlzeiten am Tag gefüttert da der Bauch beengt ist. Die Bewegung der Welpen im Mutterleib sind leicht erkennbar. Wenn die Hündin völlig entspannt ist sind mit der flachen Hand auf den Bauch die Bewegungen zu spüren.

 

9. Woche

Möglicherweise hat die Hündin keine Appetit mehr, wenn die Zeit der Niederkunft naht.

60. - 63. Tag

Die Hündin wird ruhelos und beginnt "Nestbau" Verhalten zu zeigen.

60. Tag

Morgens und abends wird die Temperatur der Hündin gemessen. Die normale Temperatur schwankt je nach Rasse und Alter der Hündin zwischen 37,5 und 39,4 Grad Celsius. Gerade wegen der großen Schwankungsbreite ist es wichtig, die normale Körpertemperatur zu kennen (Messung 7.Woche). Wenn die Temperatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen innerhalb der nächsten 6- 24 Stunden geboren.

Bildquelle: National Geographic

62. Tag

Die Hündin wirkt möglicherweise unglücklich, ruhelos, läuft immer hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl. Es kann sein, dass sich weiße Scheidenflüssigkeit absondert.

Bildquelle: National Geographic

 

63. Tag

Der vorausberechnete Tag der Geburt. Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 63. Tag. Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit. Bei Verspätungen sollte man seine Hündin genau beobachten. Übelriechender, dunkler Ausfluss ist ein Alarmzeichen - hier sollte man sofort den Tierarzt aufsuchen. Spätestens am 66. Tag muss ohnehin ein Tierarzt konsultiert werden. Es könnten Geburtsprobleme wie zu große oder abgestorbene Welpen vorliegen. Dann kann nur schnelles Handeln das Leben von Mutter und Welpen retten!

TOP